WordPress: Backend gut, alles gut

Unser Rezept für mehr Spaß beim Pflegen deiner Wordpress Website

Verzweiflung in der Stimme, leicht panischer Tonfall, Ungeduld, die langsam in Wut übergeht: „Ich wollte doch nur einen Satz einfügen – und plötzlich war alles weg!” Kommt dir das bekannt vor? Schnell mal etwas auf der Homepage ändern, das kann unter Umständen zum Nervenzusammenbruch führen und viel Zeit fressen. Muss es aber nicht. Das Zauberwort heißt ‚benutzerfreundliches Backend‘.

Was ist das Backend einer Webseite? Ganz einfach: ihre Rückansicht, der Ort, an dem du das Aussehen veränderst und die Inhalte einpflegen kannst. Die schönste Webseite mit den genialsten Features ist wenig wert, wenn sie von ihrem Besitzer oder der von ihm damit beauftragten Person nicht leicht und intuitiv bedient werden kann. Um das sicherzustellen, brauchst du nur wenige gute Zutaten.

Ein Content-Management-System (CMS), eine Prise Plugin und einen gut gehäuften Löffel Entwickler

  1. Das CMS – WordPress is King

    we love wordpress
    Zuerst also die Grundlage – das CMS. Da halten wir uns an WordPress. Es wird als Open Source System konstant von vielen Programmierer-Händen verfeinert und bietet von Hause aus ein aufgeräumtes und leicht zu pflegendes Backend. Aus diesem Grund – und aus unzähligen weiteren – ziehen wir das WordPress CMS gegenüber anderen vor (JA, wir sind ein bisschen verliebt in WordPress – aus gutem Grund!).

  2. Das Plugin – Wundertüte ACF

    Das WordPress-Plugin Advanced Custom Fields (ACF) bietet vor allem in der PRO Variante eine großartige Palette an Features und vereinfacht die Benutzereingaben enorm. Bereits eingebaut sind Eingabefelder für Texte und Bilder, für eine Datums-Auswahl, Datei-Uploads, Google Maps Locations und vieles mehr. Und weil das alles die Arbeit am Backend nicht nur für den Nutzer, sondern auch für den Entwickler ungemein erleichtern, sind natürlich Kosten- und Zeiteinsparungen bei der Entwicklung möglich!

  3. Der Entwickler – Er nimmt dir die Arbeit ab

    Soll deine Webseite mehr können, als nur das Veröffentlichen einfacher (Text)Artikel, wird etwas Fingerspitzengefühl bei der Arbeit am Backend nötig. Der Programmierer deines Vertrauens richtet dir dein Backend gemäß deiner Ansprüche ein. Er wählt das richtige Plugin und gestaltet alles übersichtlich, sodass du im besten Fall nur noch Inhalte eingeben musst. Außerdem kann er individuelle Anpassungen am WordPress-Backend vornehmen, sollten deine Wünsche die Möglichkeiten des Plugins doch einmal übersteigen.

Backe, backe Backend

Jetzt hast du alle Zutaten für ein leicht zu bedienendes Back-End zusammen. Dann wollen wir dir mal einen kleinen Vorgeschmack darauf geben, was sich damit alles zaubern lässt.

Seiten ganz leicht selbst gestalten

ACF ermöglicht dem Nutzer, eine entsprechende Landingpage mit verschiedenen Inhaltstypen ganz einfach selbst und individuell aufzubauen. Auf unserer eigenen Webseite verwenden wir zum Beispiel Text-Blöcke (ein- und zweispaltig, zum Teil farbig hinterlegt), Bilder oder Boxen mit blauem Rand, um die Inhalte ansprechend zu präsentieren.

frontend-beispiel

Natürlich könnte man diese Elemente als Blöcke aus HTML-Code in die Inhalte der Artikel knüppeln. Aber das ist erstens sehr fehleranfällig, und zweitens soll ja auch Karina als Nicht-Entwicklerin Seiten erstellen und ihre Inhalte pflegen können. ACF bietet dazu ein tolles Werkzeug: Flexible Inhalte. Hierbei handelt es sich um von uns (Jan und Kathleen) definierte Blöcke mit entsprechenden Eingabemasken – no code required!

Die fest installierten Elemente unserer Referenzen-Seiten – ein Header-Bild, ein Titel und eine Unterüberschrift – können im Backend ganz einfach ausgefüllt werden.

Wordpress Backend Inhaltsboxen füllen

Über ein Auswahlmenü lassen sich dann noch andere Content-Einheiten hinzufügen. Zum Beispiel die Textbox mit blauem Rand, ein Bild mit Bildunterschrift oder ein zweispaltiger Inhaltsblock.

Wordpress Backend Flexible Inhalte hinzufügen

Die Blöcke selbst kann man in verschiedener Reihenfolge hinzufügen, per Drag & Drop auch ganz leicht wieder tauschen, und natürlich mit Inhalten füttern. Das sieht toll aus, ist flexibel und trotzdem total einfach zu bedienen.

Flexible Inhalte WordPress

Ganz schnell ist so eine neue Unterseite gebaut und gefüllt.
Die Möglichkeiten des ACF-Plugins sind schier unendlich und können in der Zukunft je nach Wunsch erweitert werden.

Verschiedene Inhalte verlinken

Nicht nur das Aufbauen von Seiten ist mit einem guten WordPress-Backend ein Kinderspiel, sondern auch das Verknüpfen der verschiedenen Inhalte und Unterseiten. Als Beispiel hierfür sehen wir uns die Webseite des Midnight-Verlags an, die wir für die Ullstein-Buchverlage, programmiert haben. Dort gibt es zu jedem E-Book, das im Midnight-Verlag erscheint, eine Buchdetailseite mit Informationen wie dem Preis, der ISBN-Nummer, der Seitenzahl, dem Erscheinungsdatum, dem Cover etc. Zusätzlich hat auch jeder Autor eine eigene Seite. Über ein Auswahlmenü können die Mitarbeiter Autoren und Bücher ganz einfach miteinander verknüpfen.

Wordpress Buchdetails

Eine weitere Dimension solcher Verknüpfungen ist der Buch-Slider, in dem ausgewählt werden kann, welche anderen Bücher auf einer Buchseite angezeigt werden.

Wordpress Verknüpfung

Individuelle Erweiterungen

Natürlich gibt es auch Backend-Features, die etwas spezieller sind als die Standardlösungen von ACF. Auf den Buchseiten vom Midnight-Verlag sollten zum Beispiel die Hintergründe der Buch-Seiten eine der Hauptfarben des Cover-Bildes annehmen, um so eine optische Einheit zu bilden. Damit das Team nicht jedes Mal umständlich nach der richtigen Farbe suchen muss, haben wir uns ein besonderes Schmankerl ausgedacht: Eine eigens entwickelte Erweiterung extrahiert aus dem Cover-Bild die fünf Hauptfarben und bietet sie dem Nutzer in absteigender Reihenfolge der Häufigkeit zur Auswahl an.

wordpress backend programmierung

Ohne eine Zeile Code können die Ullstein-Mitarbeiter ihr Backend pflegen – sie schonen ihre Nerven und sparen vor allem kostbare Zeit. Mehr zu unserer Backend-Arbeit für Ullsteins Digitalverlage berichten wir hier.

Backend gut, alles gut

Du siehst: Verzweiflung und viele vergeudete Stunden bei der Pflege deiner Homepage müssen wirklich nicht sein! Mit einem präzise durchdachten Backend an deiner Seite wird sie regelrecht zum Vergnügen. Die richtigen technischen Zutaten und ein guter Programmierer sorgen dafür, dass du nicht nur das Design deiner Webseite liebst, sondern sie genauso gern von hinten siehst.

Du willst deine Backend-Erfahrungen mit uns teilen? In unserem Rezept fehlt noch ein wichtiger Tipp? Wir sind gespannt auf deine Kommentare!

Und weil so viele Webseiten-Besitzer wie möglich vor dem Backend-Frust gerettet werden müssen, freuen wir uns natürlich, wenn du diesen Beitrag teilst.

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