Das 1×1 der Facebook Post-Arten

Facebook ändert seine Nutzeroberfläche chamäleonartig oft. Das kann Anpassungsprobleme mit sich bringen, aber es kann auch neue Möglichkeiten bieten, auf seine Zielgruppe bzw. seine Kunden zuzugehen. Die verschiedenen Post-Typen, die Unternehmen mittlerweile offen stehen, sind solche Möglichkeiten.

Die neuen Facebook-Posts

Natürlich gibt es auch noch die Facebook-Posts, die man schon kennt, also

  • Videopost
  • Bilderpost
  • Linkpost
  • Textpost
  • Veranstaltung
  • Notizen

An dieser Stelle möchte ich aber auf die Post-Typen eingehen, die neu bzw. relativ neu sind. Das heißt, bis auf Facebook Live. Diesem Thema gehört ein komplett eigener Blogbeitrag.

Das Foto- / Video-Karussell

Das Karussell besteht aus einer Serie von Linkposts, denen du entweder Bilder oder Videos hinzufügen kannst. Durch Scrollen gelangst du von einem Glied des Karussells zum nächsten. Am Ende der Kette steht dann „Mehr dazu unter“ und der Domain-Name des Links, den du eingegeben hast. Das Erstellen erfolgt in so vielen Schritten, wie du Bilder, Videos oder Texte zum gleichen Bild/Video hinzufügst.

Zuerst musst du deine Ziel-URL eingeben:

Facebook Karussell

Dann kannst du Bilder/Videos hochladen, betexten und in die richtige Reihenfolge bringen. Nur das letzte Glied des Karussells kannst du nicht verändern.

Facebook Karussell 2

Achte bei Videos nur darauf, dass sie quadratisch sind, ansonsten machen sie sich seltsam zwischen den quadratischen Bildern aus.

Wann sollte ich ein Karussell nutzen?

Ein Karussell bietet sich an, wenn du mehrere Bilder/Videos hast, denen eine einzige Zielseite zugrunde liegt. Zum Beispiel könnte das Bilder von Malereien und/oder Videos vom Schaffensprozess sein, die auf deine Künstler- oder Galerie-Seite verweisen.

Die Facebook Slideshow

Die Slideshow ist eine nette Alternative zum Fotoalbum, wenn du mehrere Bilder hast, die du auf einen Schlag veröffentlichen willst. „Slideshow“ heißt, dass mit deinen Bildern ein Video gemacht wird. Folgendes kannst du einstellen, nachdem du deine Bilder hochgeladen hast:

  • Seitenverhältnis
  • Anzeigedauer des einzelnen Bildes
  • Übergang

Dadurch kannst du das resultierende Video hervorragend auf die Inhalte hin optimieren, die darin vorkommen. Best Practice Beispiele lassen sich hier nur schwer aufstellen – probier einfach mal aus, was gut aussieht!

Facebook Slideshow

Zurück zur Erstellung: Sobald du auf „Slideshow erstellen“ geklickt hast, gelangst du wieder zur normalen Post-Ansicht, bloß dass jetzt eine Slideshow da klebt, wo normalerweise ein Bild / ein Link / ein Video ist. Also ein Video ist die Slideshow ja praktisch auch. Du kannst sie sogar in deiner Videosammlung bearbeiten. Aber erstellt wird sie eben aus Bildern.
Eine Hintergrundmusik kannst du dir auch noch aussuchen, aber nur, wenn du die Bilder hochlädst, also nicht mehr im Videomanager.

Wann sollte ich eine Slideshow verwenden?

Eine Slideshow bietet einfach eine andere Art, Bilder optisch aufzubereiten und dadurch dem Nutzer etwas neues zu bieten, das seine Aufmerksamkeit fesselt. Sie ist eine angenehme Art der Präsentation, wenn du mal ein paar mehr Bilder hast, die du deinen Fans zeigen willst. Ein Fotoalbum erfordert immer die Aktivität deiner Fans – eine Slideshow übernimmt das für dich.

Wozu dient der Canvas?

Ein Canvas ist kein normaler Post, über den deine Fans in einer halben Sekunde drüber gelinst haben und dann zum nächsten swipen. Mit dem Canvas muss man interagieren, er hat einen tatsächlichen Bildungsaspekt für deine Fans. Nachher müssen sie ein Mehr an Wissen besitzen, was deine Brand bzw. die Info angeht, die du übermitteln willst. Ein Resultat kann dann zum Beispiel so aussehen:

So bastelst du dir einen Canvas

Ein Canvas, also eine Leinwand, bietet dir einige verschiedene Möglichkeiten, kreativ zu werden und deinen Post richtig zum Glänzen zu bringen.

Du kannst deinen Canvas mit den verschiedensten Elementen zusammenstellen:

  • Headerbild
  • Textblock
  • Button
  • Karussell
  • Foto
  • Video

Der Canvas Creator

Facebook Canvas Creator

Das Resultat ist ein Post, der verdammt interaktiv, multifunktional und vor allem auffällig ist. Der Nachteil: Der Canvas ist nur für Mobile verfügbar. Der Vorteil im Nachteil: 85% aller Leute benutzen Facebook über ihr Smartphone, Tendenz steigend. Das sollte dir also keine Sorgen machen.

Du hast mit dem Canvas einen Haufen Arbeit, bis er so aussieht, wie du dir das vorstellst. Mit den geeigneten Inhalten jedoch kann er so hart einschlagen wie der Typ in deiner Schule, den du nie leiden konntest.

Klar, Aktivität muss hier von Seiten deiner Fans kommen. Aber durch die Erfahrung der „Entdeckung“ deiner Inhalte bietest du dafür ja auch eine angemessene Belohnung! Und wenn deine Fans nach der Durchsicht des Canvas auf deine Seite kommen, dann wissen sie auch bereits, aus welchem Grund sie das tun. Das heißt wiederum Steigerung der Conversion Rate, weniger abspringende Nutzer und deshalb ein befriedigenderes Online-Erlebnis – für dich und für deine Fans.

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